Pauschalreisen La Gomera

Nur knapp dreißig Minuten braucht die Fähre von Teneriffa nach La Gomera – und doch ist es wie eine Reise in eine andere Welt. Auf La Gomera gibt es keine Hotelburgen und keine zubetonierten Küstenstriche. Dafür findet man hier ganz viel unberührte Natur, einsame Strände und Dörfer, in denen das Leben noch seinen gewohnten Gang geht.

Besonders wenn man gerne wandert, wird man La Gomera lieben. Und gerade jetzt während der kalten Jahreszeit bietet das Eiland mit Temperaturen um die 20 Grad ideale Bedingungen für einen Aktivurlaub. Auf einer Pauschalreise erlebt man eine kleine Insel mit großer Vielfalt. Was jeden verblüfft, der zum ersten Mal nach La Gomera kommt, ist die ungeheure Vielfalt dieser zweitkleinsten Kanaren – Insel (nur El Hierro ist noch kleiner).

Obwohl ihr Durchmesser lediglich 25 Kilometer beträgt, vereint sie auf engstem Raum die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Von der Gebirgsregion in der Inselmitte ziehen sich fächerförmig gewaltige Schluchten, die barrancos, zum Meer hinunter. An die Terassen-Hänge schmiegen sich die weißen Häuser kleiner Ortschaften, oft umgeben von blühenden Orangenhainen, Bananenplantagen und Tausenden von Dattelpalmen. Für Naturfreunde ein absolutes Muss, der subtropische Nebelwald aus Lorbeerbäumen. Diese Natur – Oase gehört zu den beliebtesten Wandergebieten auf La Gomera. Das alles kann man auf einer Pauschalreise entdecken.

Am besten kommt man an einem Mittwoch-oder Samstagvormittag nach San Sebastian, der Hauptstadt der Insel. Dann ist Markt in der Insel-Metropole. Wenn man ein typisch gomerisches Mitbringsel von seiner Pauschalreise sucht, sollte man unbedingt ein Gläschen Miel de Palma kaufen. Das ist ein Honig, der nicht von Bienen stammt, sondern aus Palmensaft gewonnen wird.

Die Inseldelikatesse schlechthin, süß und rein.

Atemberaubend ist auch der Blick auf die Nachbarinsel Teneriffa mit dem über 3700 Meter hohen Teide.

 

Philipp Rüger

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