Regeneration in Höhenlage

In einer großen Studie wurde jetzt von Univ.-Prof. Dr. Egon Humpeler bewiesen, dass ein ausgedehnter Aufenthalt in einer bestimmten Höhenlage durchaus auch Auswirkungen auf unsere innere Uhr hat. Die positiven neuropsychologischen Effekte – etwa ein deutlicher und anhaltender Rückgang von subjektiven Beschwerden, die Verbesserung der positiven Lebenseinstellung und die deutliche Zunahme von Schlafqualität, Schlafdauer und Durchschlaf-Fähigkeiten – führen zu einer signifikanten Erhöhung der Stressresistenz. Moderate Bewegung und individuell angepasste sportliche Betätigung in der alpinen Höhenlage verstärken diese Wirkungen.

In 1500 Metern Höhe existieren außerdem praktisch keine Hausstaubmilben. Schimmelpilzsporen und Bakterien kommen in unvergleichlich niedrigerer Konzentration vor als im Tiefland. Ideale Bedingungen für Allergiker.

Die Pollenkonzentration in den Bergen liegt deutlich unter den Konzentrationen in Tieflage. Dies betrifft sowohl die Gesamtzahl der Pollen wie auch die einzelnen Pollengruppen.

Spitzensportler und ihre Betreuer wissen um die leistungsfördernde Wirkung und den gesunden Aufenthalt im Hochgebirge. Sonne pur und klare Luft – bei den Strahlungsverhältnissen wird die bioklimatische Bevorzugung des Hochgebirges besonders deutlich. Vom Herbst bis ins Frühjahr liegt die Zahl der Sonnenscheinstunden um das Dreifache über denen des Tieflandes. Intensive Sonnenbestrahlung in Kombination mit leichten Kältereizen wirkt stimulierend, fördert Abwehrkräfte und stärkt den Organismus.

Die meisten Hotels in den Bergen werben mittlerweile mit dieser außerordentlich wohltuenden Bergluft. Zu Recht.

Die heilende Wirkung des Hochgebirgsklimas dient vor allem zur Therapie allergischer und infektiöser Erkrankungen der Luftwege und der Lungen. Eine bedeutende therapeutische Eigenschaft des Hochgebirgsklimas liegt in der allmählichen Anpassung des Körpers an die Höhenreize.

Die sehr gute Luftqualität beeinflusst vor allem folgende Krankheitskomplexe:

Asthma bronchiale und Bronchitis, Kreislauferkrankungen und Hautleiden.

Wichtige Bestandteile im Wirkungskomplex des Hochgebirgsklima sind vor allem:

Die Abnahme des Luftdrucks, die Strahlung, die Luftbeschaffenheit, Thermik sowie die Witterung. Auch im Hotel Gebhard, mitten in den Tiroler Alpen, weiß man um die positiven Effekte und lädt zum allergiefreien Urlaub oder den Ferien zum Durchatmen.

Neueste Forschungen haben sogar nachgewiesen, dass es im Hochgebirge zu einer Stabilisation des vegetativen Nervensystems, zu einem Anstieg der Nebennierenhormone (Kortison) und der Sexualhormone (Testosteron) kommt. Erwiesene positive Effekte also, die man hier erwarten darf.
herta

herta.heel@gmx.at