Mi 4 Jul 2007
Jeder kennt Sie aus den verschiedensten Bereichen, sei es als Lockmittel für Insekten oder auch als natürlicher Raumduftspender: Ätherische Öle sind an vielen Stellen aufzufinden. Es handelt sich um eine flüchtige, fettlösliche, stark riechende Substanz, die durch den Stoffwechsel von Pflanzen entsteht und viele Aufgaben in der Natur übernimmt.
Zum einen dient es wie schon erwähnt als Lockmittel ebenso wie zum Schutz vor Schädlingen wie Bakterien oder Pilzen. Nicht nur in der Natur entfalten die Öle ihre Wirkung, denn auch die Menschen können von den verschiedenen Effekten der Inhaltsstoffe Nutzen tragen. Wir nehmen die Stoffe zum einen durch den Geruchssinn im menschlichen Hirn auf und zum anderen durchdringen Sie die Haut und können in der Blutbahn Ihre Wirkung entfalten.
Es steckt hinter Ätherischen Ölen nicht nur der Effekt des wundervollen Duftes, sonders gleichzeitig können sie in der Naturkosmetik antibakteriell wirken, den Stoffwechsel anregen oder auch die Neubildung von Zellen unterstützen. Erleben Sie die beste Kombination aus Pflege und Erholung, denn die ätherischen Öle bieten zum einen in der Naturkosmetik umfangreichen Hautschutz durch ihren Feuchtigkeit spendenden Charakter. Gleichzeitig kann man durch den einmaligen Duft der entsprechenden Ölmischung sich auch olfaktorisch eine eigene Erfahrung aufbauen und Unterstützung zur Entspannung oder auch zur Anregung finden.
Jeder Duft hat seinen eigenen Charakter und bietet für jede Situation den passenden Geruch um vielleicht kreativ zu arbeiten, um sich zu entspannen oder um sich selber zu konzentrieren. Ein wahres Wellnessgefühl für Körper und Geist kann durch diese Verknüpfung aus Dufterlebnis und Naturkosmetik erzielt werden. Aus diesem Grund sind die Aromapflege und die Aromakultur, die schon weit in der Menschengeschichte verwurzelt sind, immer aktuell und werden vielseitig eingesetzt.
Unsere Gefühle und Erfahrung sind sehr eng angeknüpft an das Erleben von Gerüchen und Düften und können somit auch ein besonderes Wohlbefinden hervorbringen und Entspannung vom Alltagsstress schenken. Wichtig ist jedoch, dass ätherischen Öle in hoher Konzentration haut- und schleimhautreizend sind, aus diesem Grunde dürfen sie nur stark verdünnt angewendet werden.
Als Beispiel werden bei der Hautanwendung der Naturkosmetik immer Pflanzenöle vorgezogen wie zum Beispiel die wundervoll duftenden Mandel- oder Jojobaöle sowie Teebaumöle. Teebaumöl ist das ätherische Öl der Blätter und Zweigspitzen des Teebaums und findet vor allem in vielen dermatologischen Produkten Verwendung.
Dieses resultiert aus seiner antiseptischen, bakteriziden und fungiziden Wirkung. Ein Beispiel aus der Naturkosmetik wäre Teebaumöl Gesichtswasser, denn hier werden die Inhaltsstoffe genutzt um die Haut – auch empfindliche Haut – entzündungshemmend zu reinigen und zu pflegen. Eine Firma, die diese Naturkosmetik-Artikel herstellt, wäre unter anderem Spinnrad.
Doch nicht nur in Form von Gesichtswasser wird Teebaumöl eingesetzt; zu erwähnen wären Shampoos, Hand- und Körpercremes, aber auch Seifen, Zahnpasta und Mundwasser.
Philipp Rüger Philipp.rueger@one-internet.de
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