Frühe Geschichte des HSV

Der Hamburger SV verbuchte seine ersten großen Erfolge in den Jahren 1922 und 1923 mit den ersten beiden deutschen Meistertiteln, wobei er auf den ersten Titel im Jahr 1922 „verzichtete“. Das erste Finalspiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde nach 208 (!!) Minuten wegen Dunkelheit abgebrochen wie auch das Wiederholungsspiel wegen Spielermangels. Beim FCN standen nach Platzverweisen und Verletzungen nur noch sieben Spieler auf dem Feld.

Nachdem die Nationalsozialisten nach der Machtübernahme die Gauliga / Bereichsliga Nordmark neu gründeten, musste sich der HSV zunächst dem Eimsbütteler TV beugen. Erst 1937 konnte er wieder die Meisterschaft gewinnen.

Der HSV startete 1947 in der Oberliga Nord, die bis zur Gründung der Bundesliga höchsten regionalen Spielklasse, die die Hanseaten von Anfang bis Ende beherrschten. In 16 Spieljahren wurden sie 15 Mal Oberliga – Meister der Nordstaffel, wobei in den Jahren 1948 und 1949 Entscheidungsspiele mit dem punktgleichen Lokalrivalen FC St. Pauli erforderlich waren. 1960 wurde Uwe Seeler Deutschlands erster Fußballer des Jahres, er hatte maßgeblichen Anteil an der vierten deutschen Meisterschaft im selben Jahr. Im folgenden Jahr stand der HSV im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister und scheiterte erst nach drei Spielen am FC Barcelona.

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