Fogster Interactive schickt mit Paradise City, nach Gangland ganze Gangsterhorden in den 3D-Kampf um die Stadtvorherrschaft von Paradise City. Dummerweise kursiert ein Virus der die Einwohner zu Zombies macht.

Komisch, irgendwie kommt einem das Szenario von Paradise City doch bekannt vor: Richtig, erinnert an „Resident Evil“. Doch hier müssen nicht nur Zombies den Garaus gemacht werden, sondern auch Stadtviertel gegnerischer Gangs erobert werden. Die Stadt selbst besteht aus 16 Levels mit insgesamt rund 70 „Hoods“, zu deutsch Nachbar-Viertel, Neben Slums darf man auch im späteren Spielverlauf durch die Nobelgegend ziehen. Dabei gibt es Tag- und Nacht- sowie Wetterwechsel.

Als Alter Ego stehen euch drei verschiedene Charaktere zur Verfügung: Jack Slater, ein echter Gunman, erledigt seine Gegner mit Gewher oder SMG; Mia Xiang ist der Nahkampf und Undercover-Profi für Operationen im Schatten. Zuletzt gibt es noch den Geschäftsmann Boris Chekov. Der verlässt sich ganz auf seine Pistolen, lässt primär lieber für sich kämpfen und schickt andere Leute vor. Jeder der Charaktere verfügt über seine eigenen Stärken und Schwächen. Während Jack und Mia nur einen Kameraden rekrutieren können darf Boris gleich drei Killer um sich scharen.

Neben der Eroberung feindlicher Viertel können auch zahlreiche Nebenaufgaben, um entweder seine Fähigkeiten oder Kasse aufzubessern auf dem Programm wie beispielsweise einen NPC zu eskortieren, sich allein einen Weg aus feindlicher Umgebung zu bahnen und vieles mehr. Erworben Fähigkeiten kommen dann im Kampfsystem – einer Mischung aus Rollenspielteil und Strategie-Part – dem Spieler dementsprechend zugute. Beim erst genannten steuert man seinen Helden aus der Dritten-Person-Ansicht; im Stragieteil plant man seine Aktionen auf einer, wie der Name schon sagt, taktischen Karte.

Kai Datana kaidatana@gmail.com

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