Viele Spiele entwickeln im Laufe ihrer Entstehung und natürlich vor allem nach dem Verkaufsstart eine beinahe unheimliche Fangemeinde.

Bei vielen Spielen entsteht diese Fangemeinde natürlich vor allem nachdem das Spiel in den Läden zu kaufen gibt. Doch bei dem einen oder anderen Spiel beginnt sich diese Fangemeinschaft schon weit vor der Herausgabe zu formieren und in wenigen Fällen wird diese dann unerwartet groß.

So geschehen beim neuesten Shooter von THQ Entertainment GmbH, welche auf dem Spielemarkt sowohl bei Konsolen als auch beim PC keine Unbekannten sind. Das neueste Produkt der Softwareschmiede nennt sich Stalker und befindet sich schon seit Jahren in der Entwicklung und hatte auch schon einige Veröffentlichungstermine, welche aber immer wieder nach hinten verschoben wurden.

Der neueste Termin ist der 23. März 2007, wo es dann beispielsweise beim Onlinehändler Amazon das Spiel zu ordern gibt.

Die Gründe für die heiße Vorfreude auf das fertige Produkt sind dabei nicht ohne feste Gründe, denn laut einiger Vorberichte und Tests einiger renomierter Spielezeitschriften besitzt das Spiel Stalker 3 starke Trümpfe um die Konkurrenz in diesem hart umkämpften Markt auszustechen.

Punkt 1 wäre wie so oft ein weiterer Meilenstein in der Grafik, welcher für Laien aber schwer ersichtlich bleibt. Das geschulte Spielerauge stechen aber realistische Grafikdetails sofort ins Auge. Trotzdem bleibt natürlich nach der langen Entwicklungszeit die Frage, ob die von Beginn geplanten technischen Umsetzungen in der langen Zeit auch auf den neuesten Stand der Rechnertechnik gebracht wurde, aber erste Veröffentlichungen von Demonstrationen sind vielversprechend.

Trumpf Nummer 2 ist ohne Frage die bestechende Künstliche Intelligenz der Gegner, welche auch hier im Vergleich zu anderen Spielen einen Meilenstein vorraus sind. Auch hier besteht zusätzlich die Hoffnung, dass die Entwickler die angestiegene Rechenleistung der Home-PCs in die KI mit einberechnet haben und diese dann gleichermassen nochmal verfeinert wurde.

Wem das noch nicht alles reicht, der wird dann spätestens von Punkt 3 gefesselt werden. Stalker spielt im Tschernobyl der Zukunft, das Szenario sieht vor, dass man selber als Abenteurer oder auch Stalker genannt, die natürlich immer noch verseuchte Unglücksstätte erforscht und dabei auf Mutanten stösst, welche durch die Verstrahlung mutierten.

Das Besondere ist nun aber nicht nur die Story an sich, sondern auch die Tatsache, dass die gesamte Spielfläche frei begehbar ist und der Spieler verschiedene Varianten zur Vorgehensweise hat, abgesehen einmal von Cheats, sei es nun in Rambotaktik oder aber in geschickter schleichender Gangart.

Gepaart mit der besonderen Intelligenz der Computermonster sowie natürlich anderen Spielern im Mehrspielermodus ergibt sich hier eine sehr beeindruckende Gesamtatmosphäre im Spiel, welche zweifelsfrei hauptverantwortlich ist für den gesamten Hype um Stalker.
Kai Datana kaidatana@gmail.com

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