Karlsruhe und seine Geschichte

Die Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg ist eine von Grund auf geplante Stadt mit einem strahlenförmigen Grundriss wie ein Fächer. Mit dem Aufbau begann Karl Wilhelm III, Markgraf von Baden-Baden, um 1715.

Im Zentrum der Stadt (Hauptpostleitzahl 76131) befindet sich das Schloss mit der Orangerie, das nach schwerer Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Der Marktplatz zeigt eine 6,5 m hohe Pyramide aus rotem Sandstein von Baumeister Friedrich Weinbrenner (1766-1826). An weiteren Sehenswürdigkeiten wäre der Bundesgerichtshof in einem Palais von 1895, der Prinz-Max-Palais mit der stadtgeschichtlichen Sammlung, das Weltziensche Haus und der Rondellplatz zu nennen. Weitere Adressen der Stadt Augsburg sind die Kunsthalle mit den besten Gemäldesammlungen aus ganz Deutschland sowie die Stephanienstrasse, ein authentisch erhaltener Straßenzug aus der Jahrhundertwende und der Münze am Ende, ebenfalls ein Werk des berühmten Baumeisters Weinbrenner.

Vor 1850 entstanden in Karlsruhe vereinzelt Betriebe. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts setzte die Ansiedlung von Industrien in Karlsruhe ein. Nach der Reichsgründung 1871 mit der Hochindustrialisierung wurde die Stadt von der wirtschaftlichen Dynamik erfasst.

Die bedeutenden und einflussreichen Firmen Karlsruhes sind heutzutage in den Bereichen Pharma, Gesundheit und Kosmetik ansässig.

Berühmte Männer wie Carl Frhr. Drain von Sauerbronn, Erfinder des Fahrrads, sowie Carl Benz, Erfinder des Automobils, waren Schüler der ersten Technischen Hochschule, die 1825 in Karlsruhe eröffnet wurde.
Die erste badische Lokomotive wurde 1842 von der Maschinenfabrik Martiensen & Kessler gebaut.

An Veranstaltungen bietet die Stadt Karlsruhe das Internationale Trachtenfest, die Händel-Festspiele sowie die Frühjahrs- und Herbstmesse.