Was es nebst der beeindruckenden Moschee noch zu sehen gibt in dieser historischen Stadt

Schon die Außenansicht der Mezquita ist atemberaubend, wenn man sich der bis zu 20 Meter hohen Zinnenmauer gegenübergestellt sieht und dennoch den knapp 100 Meter Hohen Moscheeturm mit mehreren Stockwerken, sowie die Kuppeln der Moschee hervorragen sieht. Der heutige Haupteingang ist die mudéjare Puerta del Perdón an der Nordseite des monströsen Bauwerks, neben dem sich der Glockenturm mit einem Standbild des Erzengels Raphael, dem Schutzheiligen der Stadt Córdoba erhebt, der gegen 1593 angebaut wurde.

Doch die beeindruckende Mezquita-Catedral ist nicht die einzige Attraktion, die diese vielfältige Stadt zu bieten hat: Südwestlich von ihr liegt zum Beispiel der Palacio Episcopal aus dem 15. Jahrhundert, der heute das Museo Diocesano beherbergt und bei dem die örtliche Touristeninformation zu finden ist. Weiter südlich gelangt man vorbei an der Säule Triunfo de San Rafael zum Triumphbogen Puerta del Puente aus dem 16. Jahrhundert. Der dorische Bogen markiert den Beginn der Puente Romano mit ihren 16 Bögen, die bereits 45 vor Christus unter den Römern erbaut, dann aber von den Mauren erneuert wurde.

Am Ende der Brücke erblickt man den scheinbar riesigen Brückenkopf des Torre de la Calahorra mit dem multimedialen Museum „Vivo de Al-Andalus“, in dem die Geschichte des maurischen Andalusiens und des friedlichen Miteinanders der doch so verschiedenen abendländischen und morgenländischen Kultur anschaulich gemacht wird. Geht man die Brücke wieder zurück, und wendet sich an ihrem Ende nach Links, so stößt man auf den Alcázar de los Reyes Cristianos, eine alte maurische Festung, die unter Alfons XI. zum Palast umgebaut wurde. Hier beeindrucken vor allem die noch immer erhaltenen römischen Mosaiken im Inneren und die sich anschließenden phantasievoll gestaltenen Gärten mit ihren Wasserspielen.

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