Kassenleistungen im Vergleich

Der wohl größte Unterschied zwischen der gesetzlichen und der privat Krankenversicherung liegt in den verschiedenen Tarifen und Leistungspaketen, welche die privaten Krankenversicherungen anbieten, während die gesetzlichen alle nach dem gleichen Leistungskatalog arbeiten, und lediglich einen unterschiedlich hohen Prozentsatz des Einkommens ihrer Mitglieder für ihre Leistungen berechnen, dafür aber nach ihren Stauten auch nur eine medizinische Grundversorgung gewährleisten.

Das bedeutet, dass sie natürlich jederzeit zum Arzt gehen können, und natürlich auch behandelt werden – das bedeutet aber nicht, dass sie auch die beste oder schnellste Behandlung bekommen, die möglich wäre: Genauso, wie Medikamente, die nicht als essentiell für die Heilung angesehen werden, nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, sieht es auch für verschiedene Behandlungen aus – besonders, wenn diese vielleicht sogar aus dem immer weiter wachsenden Bereich der alternativen Behandlungsmethoden stammen. Diese Behandlungen muss man dann, trotz Krankenversicherung, in voller Höhe, oder zumindest teilweise selbst bezahlen.

 

Besonders paradox wird das ganze bei Behandlungen, die nachweislich bessere und langanhaltendere Ergebnisse erzielen, aber von den gesetzlichen Kassen trotzdem nicht übernommen werden – im Gegensatz zu den konventionellen Methoden, welche auf Dauer gesehen jedoch teurer sind, und eine ganze Reihe von Nebenwirkungen nach sich ziehen, die zum Teil ebenfalls behandelt werden müssen.

Ein Mitglied einer PKV hat es da deutlich einfacher, denn der Versicherungsschutz dieser Krankenkassen deckt ein wesentlich breiteres Spektrum an medizinischen Leistungen ab, als bei den gesetzlichen Vertretern, auch wenn der Patiernt die Kosten für die Behandlung erst einmal selbst auslegen muss, bevor er die Rechnung bei seiner Krankenkasse einreichen kann, um das Geld zurückerstattet zu bekommen.

 

Autor: Celso Cardozo

Email: Info (at) snph.net